Martin WagnerDesign Portfolio
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UX/UI Design / Case Study

PfotenpassTiergesundheit
im Blick.

Gesundheitsdaten von Haustieren
an einem Ort.

Im UX/UI-Bootcamp entwickelten wir im Dreierteam einen App-Prototyp, der Gesundheitsinformationen, Dokumente und Termine von Haustieren zusammenführt.

Ziel war, im Alltag und beim Tierarztbesuch Orientierung zu geben.

Prototyp in Aktion ansehen ↓
Pfotenpass in einer Alltagssituation: Eine Person hält ein Smartphone mit geöffnetem Home-Screen; im unscharfen Hintergrund sitzen ein Hund und eine Katze in einem modernen Wohnraum.
KI-generierte Anwendungsszene mit eingebundenem Pfotenpass-App-Entwurf
Rahmen
4 Wochen · Februar 2026 · Remote
Zusammenarbeit
Dreierteam · gemeinsame Entscheidungen
Ergebnis
High-Fidelity-Prototyp · Bootcamp-Konzept

01 / Mein Beitrag

Von der Idee
zur Struktur.

Zeichnung von Martin Wagner, der mit seinen Hunden Bella und Buba auf einer Bank sitzt.

Wir teilten die Aufgaben untereinander auf und stimmten alle Entscheidungen gemeinsam ab. Federführend übernahm ich:

  • 01
    Produktidee und Recherche

    Themenrecherche und Mitbewerberanalyse

  • 02
    Name und Marke

    Namensfindung und Logo-Entwicklung

  • 03
    Funktionen und Nutzerführung

    Kernfunktionen, Design-Prinzipien, User Flow und Informationsarchitektur

  • 04
    Organisation und Dokumentation

    Projektorganisation und Erstellung der Case Study

Damit lag mein Schwerpunkt auf der konzeptionellen Grundlage: Welche Aufgabe soll Pfotenpass lösen, und wie wird daraus ein verständliches digitales Produkt?

02 / Recherche

Informationen waren da. Der Überblick fehlte.

Impfpass, E-Mails, Rechnungen und Befunde: Gesundheitsinformationen liegen häufig an unterschiedlichen Orten. Besonders bei mehreren Tieren wächst der Aufwand, relevante Angaben wiederzufinden.

Eine Online-Umfrage mit 30 Teilnehmenden und drei qualitative Interviews bildeten die Grundlage unserer Konzeption. Wiederkehrende Schwierigkeiten waren vergessene Impf- und Medikamententermine sowie Unterlagen, die beim Tierarztbesuch oder im Notfall nicht griffbereit waren.

Daraus entstand die Leitfrage: Wie können Tierhalter:innen die Gesundheit ihrer Tiere im Blick behalten und Informationen mit möglichst wenig Aufwand zentral verwalten?

03 / Fokus

Die Kernaufgabe
bestimmt den Umfang.

Aus der Recherche leiteten wir einen Schwerpunkt auf Tierprofile, Gesundheitsakte, Dokumente, Termine und Erinnerungen sowie Tierarztinformationen ab. Zusätzliche Angebote wie Shop, Chat oder Versicherungsangebote stellten wir für eine spätere Weiterentwicklung zurück.

Diese Priorisierung gab dem vierwöchigen Projekt einen klaren Rahmen. Im Mittelpunkt stand die Organisation der Tiergesundheit. Bei der Definition dieses Funktionsumfangs übernahm ich die Federführung; die Auswahl trafen wir gemeinsam.

Zeichnung von Martin Wagner beim Auswählen der Kernfunktionen für Pfotenpass: Tierprofil, Gesundheitsakte und Termine.

04 / Nutzerführung

Von einem Bedarf
zum nächsten Schritt.

Für die Nutzerführung arbeiteten wir zwei konkrete Aufgaben aus:

  1. Ein Tierprofil vervollständigen: Vorhandene Impfpassdaten sollen über eine Scan-Funktion übernommen werden.
  2. Auf eine Impferinnerung reagieren: Von der Benachrichtigung führt der konzipierte Ablauf zur Buchung eines Tierarzttermins.

Zwei Ebenen halfen, Struktur und konkreten Ablauf voneinander zu trennen: Der User Flow prüft eine zentrale Aufgabe Schritt für Schritt; die Informationsarchitektur ordnet anschließend den gesamten Funktionsumfang.

04.1 / User Flow

Vom Impfhinweis zum gebuchten Termin.

Der Ablauf beginnt mit einer Benachrichtigung im Sperrbildschirm und führt über App-Start und Impfinfo in den Terminbuchungsprozess. Entscheidungspunkte berücksichtigen eine spätere Erinnerung, die Buchungsbestätigung und den Wechsel in den Kalender. So wird sichtbar, welche Rückmeldungen die App in jedem Schritt geben muss.

Pfotenpass-User-Flow von der Impfbenachrichtigung im Sperrbildschirm über den Terminbuchungsprozess bis zur Bestätigung und Kalenderansicht.
User Flow · Impferinnerung und Terminbuchung · zum Vergrößern öffnen

04.2 / Informationsarchitektur

Fünf Hauptbereiche geben Orientierung.

Home bündelt Aktuelles, Termine, Erinnerungen, Tierarztkontakte und Dokumente. Die Navigation trennt Tiere, Kalender, Karte und Profil, während Notfallfunktionen direkt erreichbar bleiben. Die Übersicht half, Inhalte zu priorisieren und Beziehungen zwischen Funktionen sichtbar zu machen.

Informationsarchitektur der Pfotenpass-App mit Onboarding, Home, Notfallfunktionen und den Hauptbereichen Tiere, Kalender, Karte und Profil.
Informationsarchitektur · vollständige Übersicht · zum Vergrößern öffnen

05 / Gestaltung

Ruhe und Hierarchie
geben Orientierung.

„Einfach und verständlich“, „vertrauensvoll und transparent“ sowie „modern, ruhig, zuverlässig“ bildeten unsere Design-Prinzipien. Daraus entwickelten wir eine reduzierte Oberfläche mit klaren Inhaltsgruppen und wiederkehrenden Komponenten.

Das Dashboard bündelt Termine und Erinnerungen. Die Tierübersicht ordnet Gesundheitsinformationen je Tier; der Notfallpass hebt wichtige Angaben hervor. So übersetzten wir die konzeptionelle Struktur in unterschiedliche Ansichten mit jeweils einem klaren Schwerpunkt.

01 / Dashboard

Was steht an?

Termine und Erinnerungen im Überblick.

02 / Tierübersicht

Wie geht es meinem Tier?

Gesundheitsinformationen je Tier geordnet.

03 / Notfallpass

Was ist jetzt wichtig?

Wichtige Angaben hervorgehoben und griffbereit.

06 / Prototyp

Pfotenpass in Aktion.

Das 3:22 Minuten lange Projektvideo zeigt unter anderem Gesundheitsinformationen, Impfeinträge und die Terminbuchung im Prototyp.

Prototyp-Demonstration aus dem Teamprojekt · 3:22 Minuten

Video separat öffnen · MP4, 22 MB

07 / Ergebnis & Reflexion

Ein ausgearbeitetes Konzept.
Eine prüfbare Grundlage.

In vier Wochen entstand ein testbarer High-Fidelity-Prototyp – von der Recherche über Marke und Informationsarchitektur bis zur visuellen Ausarbeitung. Pfotenpass ist ein Bootcamp-Konzept und keine veröffentlichte App.

Die Arbeit machte für mich greifbar, wie eng Recherche, Priorisierung und Gestaltung zusammenhängen. Die zentrale Leistung war, aus vielen möglichen Funktionen einen begründeten Schwerpunkt und nachvollziehbare Abläufe zu entwickeln.

Ob die Lösung im Alltag Suchaufwand reduziert und Termine verlässlicher im Blick hält, müsste durch Nutzungstests überprüft werden. Die dokumentierte Recherche beschreibt den Bedarf; sie belegt noch nicht die Wirksamkeit des Prototyps.

Originalansicht